Ich erledige, was ansteht.
Ich halte Termine ein.
Ich übernehme Verantwortung.
Nach außen wirkt mein Leben stabil.
Und trotzdem habe ich das Gefühl, innerlich immer leiser zu werden.
Nicht dramatisch.
Nicht spektakulär.
Eher still.
Wenn das Leben nur noch aus To-dos besteht
Viele von uns leben in einem permanenten Modus des Funktionierens.
Privat.
Beruflich.
Im Familienalltag.
Im Team.
In Führungsrollen.
Wir reagieren.
Wir organisieren.
Wir lösen Probleme.
Aber wir nehmen uns selbst kaum noch wahr.
Was dabei verloren geht
Nicht unbedingt die Leistung.
Nicht der Erfolg.
Sondern:
- das Gefühl von Sinn
- das Gefühl von Verbindung
- das Gefühl von Lebendigkeit
Man kann sehr leistungsfähig sein und sich gleichzeitig leer fühlen.
Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Vielleicht ist das kein Zeichen von Schwäche
Sondern ein Zeichen von Entwicklung.
Ein innerer Hinweis:
„So wie bisher reicht es nicht mehr.“
Nicht, weil alles falsch ist.
Sondern, weil etwas wachsen will.
Veränderung beginnt mit Anhalten
Nicht mit Optimierung.
Nicht mit neuen Tools.
Sondern mit der Frage:
„Wie geht es mir eigentlich gerade wirklich?“
Diese Frage ehrlich zuzulassen, braucht Mut.